Hitze 3.0 – schon wieder Tage mit über 30 °C

Es ist Juli und wir stöhnen erneut über heiße Tage mit über 30 °C – Sonne satt sozusagen. Das Schwimmbad ruft und die Eisdiele ist gut besucht. Das sind die schönen Seiten der Hitzeperiode.

Auf der anderen Seite machen uns mehr als 30 °C ab der Mittagszeit schon zu schaffen und gehen ganz schön auf unsere Kondition.

Ja, solch hohe Temperaturen gab es schon immer, aber dann erst wirklich im Sommer, d. h. dann zum ersten Mal im Juli/August – und nicht wie jetzt schon zum dritten Mal. Das ist in der Tat ein Warnsignal und sollte von uns allen ernst genommen und als Zeichen des Klimawandels verstanden werden. Klar kann man behaupten, dass alles nicht so schlimm ist und wir dann eben ein Klima wie in südlichen Ländern, also wie in vielen Urlaubsgebieten, haben. Gleichzeitig ist dann aber z. B. Spanien nicht mehr das Spanien, was wir aus Urlauben kennen. Und dann wollen die Spanier vielleicht lieber hier bei uns Urlaub machen, weil es hier noch ein bisschen erträglicher ist.

Hohe Temperaturen sind nicht nur für unseren Körper eine Belastung, sondern ganz allgemein auch für Städte und Land, Stromnetze und Ernten. In den Städten staut sich die Hitze in den Straßen und Klimaanlagen – soweit vorhanden – laufen in Wohnungen und Häusern auf Hochtouren. Auf dem Land drohen Verluste bei der Ernte – kleine Getreidekörner, der Mais leidet – und Bäume sind durch Wassermangel gestresst und werfen Äste ab, einfach so.

Hitze ist ein sogenannter leiser Killer. In den vergangenen Monaten mit zwei Hitzewellen sind laut Robert-Koch-Institut 5100 Menschen an Folgen der extremen Hitzebelastung gestorben. 

Sommerzeit ist eine schöne Zeit, bei erträglichen Temperaturen. Wir können alles ignorieren und einfach so wie bisher weiter machen oder wir können die Warnsignale ernst nehmen und uns für den Klimaschutz einsetzen. Klimaschutz ist eine unverzichtbare Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft, denn Klima geht uns alle an. Machen Sie den ersten Schritt und wechseln Sie zum Schriesheimer Ökostrom+.

Für die Schriesheimer Ökostromer
Prisca Henheik