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9. Oktober 2024 Mitteilungsblatt

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Das Stromnetz und der Strombedarf

Der Süden Deutschlands benötigt weitaus mehr Strom, als hier produziert wird. Im Norden hingegen gibt es Strom im Überfluss, der hierher transportiert werden könnte. Doch das hat seine Tücken. Das deutsche Stromnetz ist leider immer noch nicht dafür ausgelegt. Hauptgrund ist, dass Bayern den Ausbau maßgeblich verzögert hat. Theoretisch hätten die Gleichstromtrassen vor zwei Jahren fertiggestellt sein sollen. Nun wird es wohl noch bis zu vier weitere Jahre dauern.

So spielt sich der tägliche Strommarkt in Deutschland ab: Alle Kraftwerksbetreiber melden der Bundesnetzagentur, wie viel Strom für den Folgetag eingespeist wird. Damit es zu keiner Netzüberlastung kommt, werden z. B. im Norden Windkraftanlagen häufig abgeschaltet. Vielleicht haben Sie das ja auch schon mal gesehen, dass sich trotz Wind Windräder nicht gedreht haben. Dieser künstliche Eingriff bei der Einspeisung von Energie verhindert einen „Stromstau“, ähnlich wie beim Straßenverkehr. Gibt es einen Stau, wird eine Umleitung angeboten. Doch wenn alle ausschließlich diese Umleitung nutzen, kommt es letztendlich zu einem weiteren Stau. Ein „Stromstau“ aufgrund hoher Energieeinspeisung würde dazu führen, dass sich Teile des Stromnetzes automatisch abschalten.

Wegen der fehlenden Nord/Süd-Trassen muss im Norden die Energieeinspeisung oft runtergeregelt werden, obwohl im Süden Energie benötigt wird. Für den Energiebedarf müssen dann im Süden konventionelle Kraftwerke hochgefahren werden. Zum einen bedeutet dies, dass der im Norden billig erzeugte Ökostrom nicht verfügbar ist und zum anderen, dass teurerer Strom im Süden erzeugt werden muss. 

Alle Netzbetreiber erhalten eine Vergütung für die Kosten des Engpassmanagements. In diese fließt eine Vergütung für ungenutzten Ökostrom. Für 2022 wurde dies mit 900 Millionen Euro beziffert. Man kann davon ausgehen, dass diese Vergütung noch eher steigen wird, denn leider hat man im Süden die Chance verpasst, den Ökostrom schnell auszubauen bzw. dafür zu sorgen, dass Stromtrassen für den Transport von Nord nach Süd bestehen.

Würde man den Strommarkt in Nord und Süd teilen, dann wäre der Strompreis im Norden sehr günstig, im Süden jedoch sehr teuer. 

Wenn Sie einen Beitrag zur Energiewende, zum Klimaschutz und zum Schriesheimer Gemeinwohl leisten wollen, dann wechseln Sie jetzt zum „Schriesheimer Ökostrom+“. 

Für die Schriesheimer Ökostromer
Prisca Henheik

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